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«Wir sind es den Tieren schuldig, die Daten auszuwerten»

Ein Forschungsprojekt der Uni Zürich wird gestoppt, nachdem Rehkitze wegen zu enger Halsbänder getötet werden mussten. Der Bund und die Uni können den Entscheid und die harten Vorwürfe nicht nachvollziehen.

Eines der Halsbänder die für die Besenderung der Rehkitze gebraucht wurde: zur Zeit wird untersucht, warum sich die Abnäher auf der Seite des Bandes nicht gelöst haben.
Eines der Halsbänder die für die Besenderung der Rehkitze gebraucht wurde: zur Zeit wird untersucht, warum sich die Abnäher auf der Seite des Bandes nicht gelöst haben.
Daniela Toneatti
Dieses Reh wurde mit einem Sender versehen und wird nun von den Studierenden der Universität Zürich beobachtet.
Dieses Reh wurde mit einem Sender versehen und wird nun von den Studierenden der Universität Zürich beobachtet.
zvg
Während der Manipulation wird das Tier von drei Personen festgehalten und untersucht.
Während der Manipulation wird das Tier von drei Personen festgehalten und untersucht.
zvg
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Die Unruhe, die das Projekt ausgelöst habe, sei zu gross, sagte Urs Zaugg vom bernischen Amt für Landwirtschaft und Natur (Lanat) gegenüber dem Regionaljournal von Radio SRF. «Solche Versuche sind im Kanton Bern aufgrund der Vorfälle einzustellen.» 23 Rehkitze mussten erlegt werden, weil sich deren Halsbänder nicht wie erwartet ausgedehnt hatten. Sie riskierten einen qualvollen Erstickungstod.

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