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«Wenn es in den USA heiss ist, haben wir in Europa zeitweise schlechtes Wetter»

Extreme in den USA: Während der Westen unter der Hitze stöhnt, sorgen Regenfälle im Osten für Überschwemmungen. Klimaforscher Heinz Wanner über das Wetterphänomen und die Auswirkungen auf Europa.

Extrembedingungen: Ein Schild warnt Touristen an der Einfahrt zum Death-Valley-Nationalpark vor der Hitze. (29. Juni 2013)
Extrembedingungen: Ein Schild warnt Touristen an der Einfahrt zum Death-Valley-Nationalpark vor der Hitze. (29. Juni 2013)
Reuters
Extremtemperatur: Ein Mitarbeiter des Death-Valley-Nationalparks posiert mit dem Thermometer, das 130 Grad Fahrenheit anzeigt (54,4 Grad Celsius). (29. Juni 2013)
Extremtemperatur: Ein Mitarbeiter des Death-Valley-Nationalparks posiert mit dem Thermometer, das 130 Grad Fahrenheit anzeigt (54,4 Grad Celsius). (29. Juni 2013)
Reuters
Wüstenspaziergang: Zwei Touristen besuchen trotz Extremtemperaturen den Death-Valley-Nationalpark. (29. Juni 2013)
Wüstenspaziergang: Zwei Touristen besuchen trotz Extremtemperaturen den Death-Valley-Nationalpark. (29. Juni 2013)
Reuters
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Rekordtemperaturen von über 50 Grad im Südwesten und 30 Grad in Alaska, heftiger Regen und Überschwemmungen im Osten. Was ist los in den USA? Langfristig gesehen spielt die Klimaerwärmung eine wichtige Rolle. Wie der UNO-Klimarat IPCC in seinem Bericht von letztem Jahr bereits feststellte, ist eine Zunahme der extremen Temperaturen zu erwarten. Zum anderen muss man aber auch diese Wettererscheinung an sich betrachten. Die entsprechende Wetterlage in den USA ist bekannt, die Hitzewelle ist also höchstens in ihrem Ausmass ungewöhnlich. Die Hochdruckwelle im Westen führt zu den aktuell gemessenen Extremtemperaturen. Gleichzeitig erzeugt das daran anschliessende Tiefdrucksystem im Osten heftige Regenfälle und Überschwemmungen. Zwischen den beiden Phänomenen besteht also ein direkter Zusammenhang.

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