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Treibt der Ständerat die Ozonwerte wieder in die Höhe?

Seit ihrer Einführung sinken die Emissionen stetig. Doch nun wollen Bürgerliche die Lenkungsabgabe ersatzlos abschaffen.

Krebserregende Stoffe gelangen in die Luft: Ein Angestellter besprüht ein Autochassis mit Farbe. Foto: Noriko Hayashi (Bloomberg, Getty)
Krebserregende Stoffe gelangen in die Luft: Ein Angestellter besprüht ein Autochassis mit Farbe. Foto: Noriko Hayashi (Bloomberg, Getty)

Der Eintrag geht in der Jahres­abrechnung der Krankenkasse fast unter. Klein gedruckt ist er aufgeführt: der Betrag der Lenkungsabgabe für flüchtige organische Substanzen, die der Bund der Bevölkerung Jahr für Jahr zurückerstattet. Dieses Jahr werden es gut 13 Franken pro Kopf sein.

Es geht dabei um Stoffe, die unter dem Begriff VOC, Volatile Organic Compounds, zusammengefasst sind. Sie sind gemeinsam mit den Stickoxiden (NOx), die bei Verbrennungsprozessen entstehen, für die Bildung des Reizgases Ozon verantwortlich. Zu ihnen gehören Substanzen wie das krebserregende Benzol. Sie gelangen in die Luft, wenn Lösungsmittel in Treibstoffen, Farben oder Reinigungsmitteln verdampfen. Die Menge der beiden Substanzen NOx und VOC bestimmt, wie viel Ozon bei sonnigem, windstillem Wetter gebildet wird.

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