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Routensuche mit Insektengrips

Ameisen inspirieren Forscher zu Algorithmen, die in Zukunft bei der Konstruktion von Automotoren helfen und Roboterschwärme auf fernen Planeten steuern könnten.

Natürliche Effizienz: Ameisen finden fast immer den kürzesten Weg. Foto: iStockphoto
Natürliche Effizienz: Ameisen finden fast immer den kürzesten Weg. Foto: iStockphoto

Ziellos scheinen die Miniroboter über den Laborfussboden zu irren. Ein paar Zentimeter rollen sie auf ihren Rädchen nach vorn, halten kurz inne, schlagen eine andere Richtung ein, um gleich darauf erneut den Kurs zu wechseln. So geht es im Zickzack hin und her – bis eines der spielzeughaften Gefährte auf ein paar Pokerchips trifft, bedruckt mit Barcodes wie im Supermarkt. Es scannt den Code, sackt einen Chip ein, liefert ihn an einer Sammelstelle ab und macht sich auf den Weg zurück zur Fundstelle. Auch die anderen Roboter, verständigt durch den Pionier, eilen herbei, um beim Auflesen der Chips zu helfen.

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