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Dürre und Hitze bedrohen die mächtigsten Bäume der Welt

Künden die verfärbten Blätter der Sequoias ihr Ende an? Waghalsige Forscher suchen in den Kronen der Giganten nach Antworten.

Versorgen Menschen seit Hunderttausenden Jahren mit Sauerstoff: Die Mammutbäume im kalifornischen Sequoia-Nationalpark. Foto: Marji Lang (Getty Images)
Versorgen Menschen seit Hunderttausenden Jahren mit Sauerstoff: Die Mammutbäume im kalifornischen Sequoia-Nationalpark. Foto: Marji Lang (Getty Images)

Schweigend gehen die Forscher über den federnden, von Nadeln bedeckten Boden. Die Sonne ist noch nicht aufgegangen, die Lichter ihrer Stirnlampen fallen auf mächtige rote Säulen. Kathedralenstimmung. Jedes Wort wäre zu laut, jedes Geräusch würde die ehrfürchtige Stille zerreissen. Wendy Baxter blickt auf ihre handgemalte Karte, dann auf die mächtigen Baumstämme, die sich um sie herum nach oben in die Dunkelheit verlieren. «Das muss er sein», sagt sie leise und zeigt auf einen der Baumriesen, «Nummer 233». Dann lässt sie ihren Rucksack mit dem Klettergurt auf den Boden gleiten.

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