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UNO macht Druck: Guterres fordert «netto null» bis 2050

UNO-Generalsekretär António Guterres lädt zum Klimagipfel nach New York und verlangt von Regierungen grössere Anstrengungen im Klimaschutz.

Eine riesige «Kohlenstoffuhr» von jungen Aktivisten in Berlin macht auf die Erderwärmung aufmerksam. Foto: Hannibal Hanschke (Reuters)

Eine riesige «Kohlenstoffuhr» von jungen Aktivisten in Berlin macht auf die Erderwärmung aufmerksam. Foto: Hannibal Hanschke (Reuters)

Martin Läubli@tagesanzeiger

LinkUNO-Generalsekretär António Guterres hat grosse Erwartungen. Wenn er am nächsten Montag eine stattliche Zahl Regierungs- und Staatschefs in New York empfängt, will er mehr als nur vorgeführten Goodwill in der Öffentlichkeit. Er fordert: den Ausstieg aus der Kohlekraft, eine Abkehr von den Subventionen für Kohle, Erdöl und Erdgas und Steuern für Produzenten von Treibhausgasen. «Ich will in New York hören, wie wir die Emissionen dramatisch reduzieren, um bis Mitte des Jahrhunderts auf netto null zu sein.» Praktisch heisst das: Ausstieg aus der fossilen Energie.

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