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Heuschreckenplage erreicht Uganda

Die Insektenschwärme haben bereits Ostafrika heimgesucht und breiten sich mit «aussergewöhnlicher Geschwindigkeit» weiter aus.

Schlimmste Heuschreckenplage seit 25 Jahren: Die gefrässigen Insekten breiten sich unkontrollierbar aus. Video: AP

Die Heuschreckenplage in Ostafrika weitet sich aus: Nach mehreren Ländern in der Region hat nun auch Uganda Alarm geschlagen. Von Kenia aus seien die ersten Insektenschwärme ins Land gekommen, sagte der für die Grenzregion Karamoja zuständige Minister Moses Kizige.

Die Regierung berief eine Notfallsitzung ein. Somalia hatte Anfang Februar wegen der Heuschreckenplage den Notstand ausgerufen. Die massenhafte Vermehrung der Wüstenheuschrecken bedrohe die ohnehin instabile Versorgungslage in dem Land, hiess es damals zur Begründung.

Auch Kenia und Äthiopien waren von der Plage betroffen. Die Wüstenheuschrecken vermehren sich laut der UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) dank der derzeitigen Wetterbedingungen in der Region mit aussergewöhnlicher Geschwindigkeit (lesen Sie hier, wie die Monster-Schwärme entstehen). Laut FAO können sie bis zu 150 Kilometer am Tag zurücklegen und in ihrem Drang zu fressen und sich zu vermehren ganze Landstriche verwüsten.

Heuschrecken überall: Die schlimmste Plage seit 25 Jahre bedroht die Menschen in mehreren Ländern. Foto: Reuters
Heuschrecken überall: Die schlimmste Plage seit 25 Jahre bedroht die Menschen in mehreren Ländern. Foto: Reuters

SDA/anf

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