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Fünf Gründe für das grosse Korallen-Sterben

Weltweit stehen die Korallenriffe unter Druck. Diese fünf Ursachen bedrohen die faszinierenden Meeresökosysteme am meisten.

Ein Taucher begutachtet die Folgen der Korallenbleiche im Jahr 2016 bei Lizard Island im Great Barrier Reef.
Ein Taucher begutachtet die Folgen der Korallenbleiche im Jahr 2016 bei Lizard Island im Great Barrier Reef.
EPA/XL Catlin Seaview Survey

Die Korallen im Great Barrier Reef vor der Küste Australiens sind im Jahr 2016 massenhaft abgestorben. Rund 30 Prozent sind der Hitzewelle zum Opfer gefallen, berichten Forscher in einer neuen Studie im Wissenschaftsmagazin «Nature». Einerseits hat der Hitzestress selber die Korallen direkt zerstört, andererseits folgte eine fortgeschrittene Massenbleiche, die so umfangreich war wie nie zuvor. Zwar leben nach Angaben der Wissenschaftler noch immer eine Milliarde Korallen im Great Barrier Reef, dem grössten zusammenhängenden Riff-System der Welt, die Hoffnung auf eine Erholung ist noch da. Doch der Klimawandel bedroht das aus über 3800 Einzelriffen bestehende Ökosystem immer stärker. Und es ist nicht das einzige Riff in Gefahr. Weltweit stehen die Korallenriffe der warmen Tropenmeere unter Druck. Zehn Prozent gelten schon als unrettbar geschädigt, der Zustand von weiteren 30 Prozent gilt als kritisch bedroht. Folgende fünf Ursachen setzen der einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt besonders hart zu:

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