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Eine Reise in die Wetterküche der Sonne

Sonnenstürme bedrohen Stromnetze und Kommunikationssysteme auf der Erde. Ein Satellit unter Schweizer Beteiligung soll ihren Ursprung erforschen.

Joachim Laukenmann
Die Sonne brennt über dem Alpnachersee. (Keystone/Urs Flüeler/24. Juni 2019)
Die Sonne brennt über dem Alpnachersee. (Keystone/Urs Flüeler/24. Juni 2019)

Energiereiche, geladene Teilchen von der Sonne sorgen in den nördlichen Breiten für atemberaubende Polarlichter. Allerdings kann ein veritabler Sonnensturm auch wichtige Infrastrukturen auf der Erde ausschalten und Milliardenschäden verursachen.

«Wir können die Eruptionen auf der Sonne, die Sonnenstürme auslösen, zwar beobachten», sagt Louise Harra, Professorin für Solare Astrophysik an der ETH Zürich sowie Direktorin des Weltstrahlungszentrums und des Physikalisch-Meteorologischen Observatoriums in Davos. «Aber nach wie vor verstehen wir die zugrunde liegenden physikalischen Prozesse nicht im Detail. Nun wollen wir die Auslösung von Sonneneruptionen und die Entstehung des Sonnenwinds aus nächster Nähe erforschen.»

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