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Die spinnen, die Spinnen

Sperma-Greifer, Klebetechniken und Fresstrichter: Seit Millionen Jahren passen sich die Tierchen an ihre Umgebung an. Ist das klassische Spinnennetz ein Auslaufmodell?

Wie ein schwebendes Kunstwerk: Ein Spinnennetz im Wald. Foto: Getty Images

Wie ein schwebendes Kunstwerk: Ein Spinnennetz im Wald. Foto: Getty Images

Zehntausende Kandidaten, viele aussichtsreiche Bewerber – und wie jedes Jahr waren auch diesmal wieder ein paar Spinner dabei. Am Ende wählte die 83-köpfige Jury aus 26 Ländern die Ameisenspringspinne zur Spinne des Jahres 2019.

Die Ameisenspringspinne? Die baut ja nicht mal ein richtiges Netz. Sie webt keines dieser beeindruckend symmetrischen Radnetze wie die Gartenkreuzspinne, deren Werke man bestaunen kann, wenn auf ihnen mal wieder der morgendliche Tau im Garten die ersten Sonnenstrahlen des Tages reflektiert. Nein, das grösste Verdienst der Ameisenspringspinne besteht darin, dass sie aussieht und läuft wie eine Ameise. Genau deshalb lassen sie viele Fressfeinde in Frieden. Weil Ameisen eine so widerspenstige Beute abgeben.

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