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«Der Glaube an einen menschengemachten Klimawandel trägt religiöse Züge»

Der frühere britische Finanzminister Nigel Lawson stellt sich den Klimawarnern entgegen. Zum Beispiel bezweifelt er, dass der Mensch für den Klimawandel verantwortlich ist. Und das ist nur der Anfang seiner Widerrede.

«Der Treibhauseffekt ist gut für die Produktion von Nahrungsmitteln», sagt Lawson: Ein nepalesischer Reisbauer unter seinem traditionellen Regenschutz.
«Der Treibhauseffekt ist gut für die Produktion von Nahrungsmitteln», sagt Lawson: Ein nepalesischer Reisbauer unter seinem traditionellen Regenschutz.
Keystone

Lord Lawson, in seinem neuesten Bericht schreibt der Weltklimarat der Vereinten Nationen (IPCC), die Durchschnittstemperatur auf der Welt sei seit 15 Jahren nicht mehr gestiegen. Ein Grund zum Aufatmen?

Das ist sicher ein bemerkenswertes Eingeständnis, ein Umdenken sehe ich beim IPCC dennoch nicht. Vor allem hat sich gezeigt, dass die Modelle, auf die sich das IPCC stützt, nicht adäquat sind. Sie müssten überprüft werden, das ist der Schluss, den ich aus dem neuen Bericht ziehe. Man hat hier eine Theorie aufgestellt, diese auf ein Computermodell übertragen, und dann suggeriert, man könne vorhersagen, was die Zukunft bringen wird. Vor allem aber widersprechen die Aussagen des IPCC allen empirischen Erkenntnissen. So macht man keine Wissenschaft.

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