Zum Hauptinhalt springen

Der Basler, der in der Antarktis verschwand

Die australische Expedition zum gefrorenen Kontinent nahm Anfang 1913 ein tragisches Ende.

Juli 1911, London: Der Basler Xavier Mertz auf der Brücke des Expeditionsschiffs Aurora mit zwei unbekannten Damen.
Juli 1911, London: Der Basler Xavier Mertz auf der Brücke des Expeditionsschiffs Aurora mit zwei unbekannten Damen.
Staatsarchiv Basel-Stadt

Es war Freitag der 13. Ausgerechnet. Als wäre es doch kein Aberglaube, dass an diesem Tag das Schicksal besonders hart zuschlagen kann, das Pech einen verfolgt. Denn es war der Wendepunkt, der Anfang vom Ende.

Am Freitag, dem 13. Dezember 1912, verschwand Belgrave Ninnis mitsamt seinem Schlitten voll Vorräten und sieben Hunden in einer Gletscherspalte. Er war wenige Meter hinter Xavier Mertz und Expeditionsleiter Douglas Mawson gegangen, wie an den vielen anderen Tagen zuvor auch. Mertz behende auf Ski, Studentenlieder singend, die Route durch das ewige Eis suchend, der Kundschafter. Mawson als Führer des ersten Schlittengespanns, Ninnis als Verantwortlicher für das zweite Gespann. Sie waren zu diesem Zeitpunkt rund 500  Kilometer von der Basisstation in der Antarktis entfernt und bereits mehr als einen Monat unterwegs. Ihr Auftrag hatte gelautet: Erkundung und Kartografierung dieses Teils Eiswüste. Einer vollkommen neuen Welt. Einer unwirtlichen Welt, einer Gegend, in der vor ihnen noch nie eine Menschenseele gewesen war.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.