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Braunbär-Spuren im Engadin entdeckt

Ein unbekannter Bär hält sich offenbar in der Nähe von Zernez auf. Die Fährte, die er im Schnee hinterlassen hat, schmilzt zusehends davon.

Reicht nicht für eine DNA-Analyse: Weil die Spuren wegschmelzen, bleibt das Tier weiterhin unbekannt. Anders war das bei den Spuren im Bild: Sie gehören dem Bären M13, der im April 2016 vom Zug überfahren wurde. (8. April 2016)
Reicht nicht für eine DNA-Analyse: Weil die Spuren wegschmelzen, bleibt das Tier weiterhin unbekannt. Anders war das bei den Spuren im Bild: Sie gehören dem Bären M13, der im April 2016 vom Zug überfahren wurde. (8. April 2016)
Amt fü Jagd und Fischerei, Keystone
M13 war im April 2012 in die Schweiz eingewandert.
M13 war im April 2012 in die Schweiz eingewandert.
Mario Riatsch, Keystone
Hier gefällt es nicht nur den Menschen, sondern auch den Bären: Seit dem Sommer 2005 wandern immer wieder Braunbären aus Norditalien ein. Blick vom Ofenpass ins Münstertal. (4. August 2005)
Hier gefällt es nicht nur den Menschen, sondern auch den Bären: Seit dem Sommer 2005 wandern immer wieder Braunbären aus Norditalien ein. Blick vom Ofenpass ins Münstertal. (4. August 2005)
Alessandro Della Bella, Keystone
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Ein Fischer hat am Sonntag Spuren eines Braunbären im Schnee bei Zernez im Engadin entdeckt. Das Tier ist unbekannt, da kein Material für eine genetische Analyse gewonnen werden konnte.

Wildhüter Guolf Denoth bestätigte am Montag auf Anfrage eine Meldung von Radio Rumantsch RTR, wonach am Sonntag frische Bärenspuren in der Nähe des Dorfes Zernez gesichtet wurden. Verfolgen liessen sie sich nur schlecht, weil laut Denoth am Sonntag der Schnee stark unter der Sonne schmolz. Und am Montag schneite es im Engadin gebietsweise heftig.

Letzter Bär wurde vom Zug erfasst

Der letzte aus Norditalien nach Graubünden gewanderte Bär, der zuerst ebenfalls in der Nähe von Zernez beobachtet wurde, war M32. Eine Woche später, Anfang April vergangenen Jahres, wurde M32 zwischen Zernez und S-chanf spätabends nach 23 Uhr frontal von einem Zug der Rhätischen Bahn erfasst. Das Grossraubtier wurde auf der Stelle getötet.

Seit dem Sommer 2005 wandern immer wieder Braunbären aus Norditalien nach Graubünden ein. Geblieben in der Schweiz ist noch keiner.

(SDA)

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