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Bildhauer Russi im kaukasischen Urwald

Seit 25 Jahren kreiert der Olympiasieger von 1972 Abfahrtspisten – noch nie war die Herausforderung so gross wie in Sotschi.

Geld spielt keine Rolle: Bernhard Russi notiert sich in Rosa Chutor Details zum Gelände.
Geld spielt keine Rolle: Bernhard Russi notiert sich in Rosa Chutor Details zum Gelände.
Martin Born

Bernhard Russi nimmt seinen Notizblock hervor, zückt den Bleistift und schreibt: «Devils Edge». Teufelskante. Das ist noch kein Name, sondern nur ein Arbeitstitel für die spektakulärste Stelle der Frauenabfahrt bei den Olympischen Spielen 2014 von Sotschi.

Notizblock und Bleistift gehören zur Grundausrüstung wie Bergschuhe, Regenjacke und Regenhose. Der gelernte Bauzeichner Bernhard Russi braucht sie, um Besonderheiten im Gelände festzuhalten, Profile aufzuzeichnen, Standorte von Netzverankerungen zu markieren. Eine unerlässliche Ergänzung zu dem, was er fotografisch mit seinem iPhone dokumentiert. Und was er abends im Notebook protokolliert. Es sind seine Belege, wenn es beim nächsten Besuch Diskussionen darüber gibt, was hätte erledigt werden müssen. Oder gerade ein neuer Verantwortlicher eingesetzt wurde, der von nichts weiss.

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