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2014 könnte alle Wetterrekorde brechen

«Die Klimaerwärmung macht keine Pause»: Laut der Weltorganisation für Meteorologie könnte das laufende Jahr das wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen werden.

Frühling im Herbst? Wanderer geniessen auf dem Gurnigel im Kanton Bern das gute Wetter. (19. Oktober 2014)
Frühling im Herbst? Wanderer geniessen auf dem Gurnigel im Kanton Bern das gute Wetter. (19. Oktober 2014)
Keystone

2014 könnte das weltweit wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen werden, teilte die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) in Genf mit. Die Durchschnittstemperatur von Januar bis Oktober sei um 0,57 Grad höher gewesen als der Schnitt dieser zehn Monate in den Jahren 1961 bis 1990.

Wenn November und Dezember diesem Trend folgten, werde das Jahr das heisseste jemals gemessene. 2014 werde damit noch wärmer als die bisher wärmsten Jahre 2010, 2005 und 1998, teilte die WMO mit. Dies unterstreiche den langanhaltenden Erwärmungstrend.

Die Temperatur der Meeresoberfläche der Erde habe dieses Jahr einen Rekordwert erreicht. Diese Werte blieben wahrscheinlich auch bis zum Ende des Jahres über dem Durchschnitt, hiess es weiter.

«Die Klimaerwärmung macht keine Pause»

Die hohen Meerestemperaturen hätten zusammen mit anderen Faktoren in vielen Ländern ungewöhnlich heftige Regenfälle und damit Überschwemmungen verursacht. In anderen Ländern habe es hingegen extreme Dürren gegeben.

«Die vorläufigen Informationen zu 2014 zeigen, dass 14 der 15 wärmsten Jahre seit Aufzeichnungsbeginn im 21. Jahrhundert lagen», sagte WMO-Generalsekretär Michel Jarraud vor den Medien. «Die Klimaerwärmung macht keine Pause», fügte er an.

Die ersten zehn Monate 2014 sind laut WMO auch 0,9 Grad wärmer gewesen als der Durchschnitt dieser Zeitperiode in den Jahren 2003 bis 2014.

SDA/ajk

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