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Wie viel Mann darf Frau sein?

Die Läuferin Caster Semenya hat mehr männliche Hormone als ihre Konkurrenz. Das wirkt sich auf ihre Leistung aus.

Die südafrikanische Läuferin Caster Semenya (28) möchte weiterhin ohne Hormonsenker bei den Frauen starten. Foto: Keystone

Die südafrikanische Läuferin Caster Semenya (28) möchte weiterhin ohne Hormonsenker bei den Frauen starten. Foto: Keystone

Alexandra Bröhm@sonntagszeitung

«Grosses T» nennen die Amerikaner das Hormon Testosteron, und das sagt viel darüber aus, welche Fähigkeiten man dem ­Botenstoff zuschreibt. Testosteron steht für Stärke, Libido und Muskeln, macht Männer zu Männern. Trotzdem spricht man nicht so gerne darüber, vor allem wenn zu wenig davon da ist, und deshalb ist ein einzelner kryptischer Buchstabe doch irgendwie praktischer. Testosteron symbolisiert zwar Männlichkeit, doch auch Frauen haben das Hormon, nur viel weniger davon. Wie viel sie im Leistungssport tatsächlich haben dürfen, das entscheidet gerade das internationale Sportgericht in Lausanne im Fall der südafrikanischen Mittelstreckenläuferin Caster Semenya.

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