Zum Hauptinhalt springen

Was bedeutet eigentlich...

Otto Morger aus Rapperswil geht bei seiner  ganzheitlichen Methode davon aus, dass die Angstspannung einer  schwangeren Mutter auf den Fötus übergehen kann. Das wiederum führt zu einer Anspannung von  dessen Muskeln. Die Folge: Das Baby kommt mit einer Beckenschiefstellung zur Welt. Das Kind und später der Erwachsene reagiert darauf mit Ausweichhaltungen, die zu Beschwerden und sogar zu Organfehlbelastungen führen. Werden die Spannungen in den Muskeln und im sogenannten Bauchgehirn aber gelöst, wird die Schiefstellung aufgehoben, und die Schmerzen klingen ab.Ablauf: Zuerst wird gemessen, ob beim Patienten das Becken schief steht. Lässt sich die Muskelspannung  durch Gegendruck an  verschiedenen Spannungspunkten am Gesäss vorübergehend lösen, kann   der Beckenschiefstand dauerhaft ausgeglichen werden. Dann ergibt eine Therapie  Sinn. Anwendungsbereiche:  Beschwerden des Bewegungsapparats, Schleudertrauma, aber auch Verdauungsprobleme.Kosten: Die Methode ist  noch neu und  nicht anerkannt. Der Patient muss also die Kosten von rund 150 Franken pro Stunde selbst tragen.Web: www.styfologie-center.ch
Bei dieser Methode geht es darum, mittels aufmerksamer Selbstwahrnehmung  Bewegungsabläufe bewusster, ausgewogener und effizienter zu gestalten. Dysfunktionale Gewohnheiten, die zu körperlichen Beschwerden führen, werden erkannt und abgelegt. Die Alexander-Technik zeigt einen Weg, natürlich und mühelos aufrecht zu leben. Die Methode geht auf den australischen Schauspieler Frederick Matthias Alexander (1869–1955) zurück, der damit  Stimm- und Atemprobleme überwand. Bei vielen Patienten setzt bereits nach drei Lektionen ein anderes Körperbewusstsein ein. Voraussetzung ist jedoch die Bereitschaft,  Gewohnheiten zu hinterfragen.Ablauf: Wer etwa am PC Genickprobleme bekommt, analysiert mit dem Therapeuten schädliche Bewegungen bei der Computerarbeit, die zu  unnötigem Kraftaufwand und Schmerzen führen. Und lernt sie zu vermeiden. Anwendungsbereiche: Rücken-, Nacken- oder Schulterschmerzen,  Schleudertrauma, Bandscheibenvorfall und  stressbedingte Störungen.  Kosten: Im Rahmen der Zusatzversicherungen zahlen  viele Kassen Zuschüsse. Eine Stunde kostet rund 100 Franken. Web: www.alexandertechnik.ch
Sich unbewusster Körperreaktionen mit technischer Hilfe bewusst zu werden, darum geht es beim Biofeedback. Und den Körper steuern zu lernen. Bereits seit den 1950er-Jahren werden Blutdruck, Puls oder die elektrische Leitfähigkeit der Haut gemessen und die Werte sicht- oder hörbar gemacht.  Beim Neurofeedback werden Gehirnwellen gemessen. Einer der Haupteffekte von Biofeedback  ist Entspannung, die   Stress und Schmerzen reduziert. Ablauf: Mittels Biofeedback kann beispielsweise verfolgt werden, welche Auswirkungen Erinnerungen an schöne oder schwierige Situationen  auf Atmung und Hautleitwert haben. Die Rückmeldung führt dazu, dass sich der Patient selbst besser kennen und Anspannung von Entspanntheit unterscheiden lernt. Anwendungsbereiche: Migräne, psychosomatische Beschwerden oder Angststörungen. Neurofeedback wird auch bei Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Störung eingesetzt.Kosten: Ist Biofeedback/Neurofeedback in eine Psychotherapie eingebettet, zahlen Kassen Beiträge über die Zusatzversicherung. Eine  Einheit kostet rund 150 Franken. Web: www.psychologie.ch.
1 / 6

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.