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So gefährlich sind Schlaftabletten

Beruhigungsmittel beenden durchwachte Nächte. Sie können aber abhängig machen – schon in kleinen Dosen.

Die Abhängigkeit von den «kleinen Helfern» verläuft häufig schleichend: Schlaftabletten. Foto: iStock
Die Abhängigkeit von den «kleinen Helfern» verläuft häufig schleichend: Schlaftabletten. Foto: iStock

Sie sind ein Retter in der Not, bereiten durchwachten Nächten ein Ende und lassen Angstzustände wie durch Zauberei verschwinden. Kein Wunder, gehören Benzodiazepine zu den meistverschriebenen Medikamenten überhaupt. Doch die hochwirksamen Schlaf- und Beruhigungsmittel haben ihre Tücken.

Als die ersten Benzodiazepine Mitte des letzten Jahrhunderts auf den Markt kamen, war die Euphorie gross: Standen bislang vorwiegend Barbiturate als Schlaf- und Beruhigungsmittel zur Verfügung, die schnell süchtig machten und leicht zu Vergiftungen führten, hofften die Mediziner nun, eine Alternative gefunden zu haben. Insbesondere Valium entwickelte sich zum Kassenschlager und wurde von den Rolling Stones 1966 als «Mother’s Little Helper» besungen. Denn zu den Konsumenten gehörten Hausfrauen, die mit dem Mittel den Alltag überstanden.

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