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Schädelverletzung mit ungewissen Folgen

Michael Schumacher erlitt gemäss den Ärzten ein schweres Schädel-Hirn-Trauma. Die Folgen eines solchen Vorfalls sind schwer abzuschätzen.

Skiunfälle enden nicht selten mit einem Schädel-Hirn-Trauma: Rettungssanitäter im Einsatz. (Archivbild)
Skiunfälle enden nicht selten mit einem Schädel-Hirn-Trauma: Rettungssanitäter im Einsatz. (Archivbild)
Keystone

Michael Schumacher erlitt bei seinem Unfall ein schweres Schädel-Hirntrauma. Die Folgen einer solchen Verletzung sind schwer abschätzbar und hängen stark von ihrem Schweregrad ab. Mit dem Begriff Schädel-Hirn-Trauma bezeichnen Ärzte generell Schädelverletzungen, bei denen auch das Gehirn in Mitleidenschaft gezogen worden ist.

Häufig gehen damit eine Prellung oder Verletzung der Kopfschwarte und des knöchernen Schädels einher. Mediziner unterscheiden die drei Schweregrade «leicht», «mittelschwer» und «schwer». Folgen können beispielsweise Koma, Bewusstseinstrübung, Krampfanfälle oder Erbrechen sein.

Risiko bleibender Schäden

Kurz nach einem Schädel-Hirn-Trauma können auch geübte Mediziner die Folgen nur mit grosser Ungenauigkeit abschätzen, heisst es in den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie, wie Spiegel online berichtet. Röntgen- und CT(Computer-Tomographie)-Aufnahmen des Patienten würden aber zeigen, ob und welche Regionen des Schädelinneren betroffen sind.

Bei bewusstlosen Patienten müssen Blutungen im Schädel unterstellt werden, was die Sauerstoffversorgung des empfindlichen Hirns gefährdet - in solchen Fällen droht das Risiko bleibender Schäden. Schumacher erlitt zudem eine Hirnblutung, was mit dem Tod enden kann.

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