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Nicht vergessen

Millionen Menschen in der Welt leiden unter Alzheimer. Vielleicht kommt Hilfe für sie aus ein paar Dörfern in Kolumbien. Die Krankheit tritt dort gehäuft auf. Nun versuchen Forscher, daraus Entscheidendes zu lernen.

Kampf gegen das Vergessen. Dr. Francisco Lopera, (2. v. r.) mit Alzheimerpatienten in einem Spital in Yarumal, Kolumbien. Foto: Todd Heisler (NYTNS/Laif)
Kampf gegen das Vergessen. Dr. Francisco Lopera, (2. v. r.) mit Alzheimerpatienten in einem Spital in Yarumal, Kolumbien. Foto: Todd Heisler (NYTNS/Laif)

Noch sind seine Gedanken klar, aber er kriegt die Krankheit nicht mehr aus dem Kopf. Seit Generationen schon rafft diese verdammte Zumutung mit dem Namen Alzheimer seine Familie dahin. Nun rückt das Unheil noch näher zu ihn, zu Wilmar Piedrahuita. Wie ein Fluch.

Kürzlich ist auch sein Vater Alberto gestorben. Vor fünf Jahren begann seine Verwirrung, nachher wurde er hilflos wie ein Baby. «Es ging so schnell», sagt Wilmar Piedrahuita. In den vergangenen Monaten hat das Ungeheuer mit dem Kürzel E 280 A bereits seine Tanten Dilma und Ofelia verschlungen und seinen Onkel Leonardo. Zuvor seinen Opa und andere Verwandte in diesen Dörfern, den Dörfern des Vergessens.

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