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Mit Gentech-Mücken gegen Malaria

Eine neue Technik ermöglicht es, die Überträger der Tropenkrankheit auszurotten. Biologen äussern Bedenken.

Wissenschaftler haben mithilfe der Genschere Crispr-CAS9 erfolgreich einen Abschnitt im Mückenerbgut verändert. Bild: Science Photo Library SPL/Keystone

Wissenschaftler haben mithilfe der Genschere Crispr-CAS9 erfolgreich einen Abschnitt im Mückenerbgut verändert. Bild: Science Photo Library SPL/Keystone

In einem Hochsicherheitslabor haben britische Wissenschaftler die Gene von Malariamücken so verändert, dass deren Nachkommen unfruchtbar wurden. Innerhalb kurzer Zeit – schon nach sieben bis elf Generationen – sei die Testpopulation von Anopheles gambiae zusammengebrochen, berichtete das Team um Kyros Kyrou vom Imperial College London diese Woche in der Fachzeitschrift «Nature Biotechnology».

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