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«Es gibt viele unnütze Abklärungen in der Medizin»

Das Swiss Medical Board (SMB) rät von systematischen Brustkrebs-Screenings ab, die Krebsliga und Verbände sind konsterniert. Der SMB-Präsident sagt, warum die jetzt lancierte Diskussion wichtig ist.

Umstrittenes Verfahren: Ein Arzt analysiert Röntgenaufnahmen. (Archivbild)
Umstrittenes Verfahren: Ein Arzt analysiert Röntgenaufnahmen. (Archivbild)
Keystone

Das Swiss Medical Board (SMB), ein medizinisches Fachgremium, äussert sich skeptisch zu flächendeckenden Brustkrebs-Screenings für Frauen ab 50 Jahren. Aus Sicht des Gremiums richten die Programme mehr Schaden als Nutzen an. Peter Suter, Präsident des SMB, nimmt Stellung zur Studie.

Herr Suter, das Swiss Medical Board rät in seinem neusten Bericht von systematischen Mammografie-Untersuchungen ab. Hat Sie der deutliche Befund erschreckt? Dazu äussern wir uns vom Trägerverein des Medical Board bewusst nicht. Wir nehmen den Bericht einfach zur Kenntnis. Das Expertengremium soll bei seiner Bewertung absolut unabhängig sein.

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