«Erschöpfungsdepressionen werden häufiger»

Die Pläne des Bundesrats, den Zugang zu Psychotherapien zu erleichtern, haben Kritik von rechts ausgelöst. Heidi Aeschlimann vom Berufsverband für angewandte Psychologie nimmt Stellung.

Gemäss dem Bund sollten doppelt so viele Schweizer psychologische Hilfe bekommen als heute: Psychiater im Gespräch mit einer Patienten. (Symbolbild)

Frau Aeschlimann, rechte Politiker sind dagegen, dass Patienten der Weg zu Psychologen erleichtert wird. Nationalrat Jürg Stahl (SVP) sagte, man könne die Bevölkerung auch «künstlich krank machen» ... Die psychischen Krankheiten werden damit einmal mehr stigmatisiert: Ein Krebsleiden gilt als «erlaubte» Krankheit und wird behandelt. Eine psychische Erkrankung jedoch nicht. Sie wird von vielen Zeitgenossen noch immer als Makel angeschaut – so, als könnte der Betroffene gesund sein und normal funktionieren, wenn er nur wollte.

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