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Einsteins Gehirn auf dem Tablett serviert

Wer schon immer einmal im Hirn des Physik-Genies herumstochern wollte, erhält dazu jetzt Gelegenheit – zumindest in digitaler Form: Dank einer neuen App fürs iPad mit Hirnproben von Albert Einstein.

Der Hirnstamm eines Genies: Mit der neuen App lässt sich das Gehirn Einsteins wie mit einem Mikroskop untersuchen. (24. September 2012)
Der Hirnstamm eines Genies: Mit der neuen App lässt sich das Gehirn Einsteins wie mit einem Mikroskop untersuchen. (24. September 2012)
Keystone
Anatomie auf dem iPad: Diese Aufnahme zeigt einen Querschnitt durch das Hirngewebe von Einstein. (24. September 2012)
Anatomie auf dem iPad: Diese Aufnahme zeigt einen Querschnitt durch das Hirngewebe von Einstein. (24. September 2012)
Keystone
Stellen ihre Aufnahmen der Welt zur Verfügung: Die zuständigen Wissenschaftler der Universität in Chicago besprechen die Lancierung der App. (24. September 2012)
Stellen ihre Aufnahmen der Welt zur Verfügung: Die zuständigen Wissenschaftler der Universität in Chicago besprechen die Lancierung der App. (24. September 2012)
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Forscher und Fans von Albert Einstein können dank einer neuen Anwendung das Gehirn des Physik-Genies auf dem iPad wie mit einem Mikroskop untersuchen. Schnittbilder des Gehirns seien in Form einer sogenannten App für Nutzer des Tabletcomputers von Apple zugänglich, teilten die Macher des Projekts am Dienstag mit.

Die Hirnproben waren von Thomas Harvey im Krankenhaus von Princeton im US-Bundesstaat New Jersey entnommen worden, nachdem der Erfinder der Relativitätstheorie am 18. April 1955 an einer Hirnblutung gestorben war. Ziel war es, der Genialität Einsteins mit der Untersuchung seiner Hirnproben auf die Schliche zu kommen.

iPad-Nutzer betätigen sich als Forscher

Die Erben Harveys spendeten im Jahr 2010 die Hirnproben des Physik-Nobelpreisträgers dem Nationalen Museum für Gesundheit und Medizin in Chicago, das im Frühjahr 2012 mit der Digitalisierung beginnen konnte. Rund 350 zerbrechliche und wertvolle Schnittproben wurden eingescannt und in digitaler Form verfügbar gemacht.

Die Macher der App hoffen darauf, dass die Nutzer mit dem Material neue Erkenntnisse generieren, die ihnen bei der Arbeit nützlich sein werden. «Ich kann es kaum erwarten, zu sehen, was sie entdecken», sagte einer der Projektverantwortlichen gegenüber einem US-Nachrichtenportal. Man erwarte insbesondere neue Kenntnisse über die Neuronenstruktur im Hirn des Physik-Genies.

Die Einkünfte aus der kostenpflichtigen Anwendung mit den Hirnschnittbildern sollen in das Museum in Chicago sowie in das medizinische Museum des US-Verteidigungsministeriums in Silver Spring im Bundesstaat Maryland fliessen.

(SDA)

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