Zum Hauptinhalt springen

Eine Generation von Autisten

Verbringen Kinder zu viel Zeit mit Tablets und Smartphones, verkümmert ihre Sozialkompetenz.

Nadine A. Brügger
Das iPad als Gutenachtgeschichten-Erzähler: Computer, Smartphones und Tablets im Kinderzimmern verdrängen die Realität.
Das iPad als Gutenachtgeschichten-Erzähler: Computer, Smartphones und Tablets im Kinderzimmern verdrängen die Realität.
Gaëtan Bally, Keystone

Früher sassen auf der Bettkante die Eltern, ein Buch in den Händen, die Lesebrille auf der Nase. Heute balanciert hier ein iPad. Auch im Bus, in den Schulpausen, beim Warten: Smartphones und Tablets sind allgegenwärtig. Sie bieten Spiele, Internet und Chats. Und sie bieten das immer und überall.

Die einen verteufeln diese mobile Moderne, in der die Kinder abgekapselt in ihrer virtuellen Welt leben. Die anderen sehen darin eine Chance. Wie drei Kindergärten im zürcherischen Adliswil, bei denen seit Frühjahr 2011 pro Kindergarten zwei iPads zum Inventar gehören. So würden Kinder einen altersgerechten Umgang mit digitalen Medien lernen, was in der heutigen Zeit zur Erziehung mit dazugehöre, sagt René Kappeler, Initiator des Projekts. Problematisch seien nicht die Medien, sondern ein falscher Umgang mit ihnen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen