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Die wunderliche Welt der Proteine

Zu seinem zehnjährigen Bestehen zeigt das Schweizerische Institut für Bioinformatik eine Ausstellung über Eiweisse: Wie sie aussehen, was sie tun – und wie sie funktionieren.

Die Bilderschau des Instituts für Bioinformatik (SIB) widmet sich, wie es auf der Webseite zur Ausstellung heisst, den «Hauptdarstellern des Lebens», die mit blossem Auge nicht zu erkennen sind – und schon gar nicht zu entschlüsseln. Um den Aufbau von Apolipo-Proteinen, Ribosomen und anderen Molekülen zu erkunden, müssen Wissenschaftler den Verbindungen zuerst mit Röntgenstrahlen oder Kernspinresonanz zu Leibe rücken.

Mit den Daten, die sie aus solchen Analysen gewinnen, versuchen sie schliesslich, eine dreidimensionales Abbild mit den entsprechenden Eigenschaften zu finden – eine knifflige Aufgabe, die ohne hoch entwickelte Berechnungsalgorithmen für die Computerberechnung nicht zu lösen wäre. Warum der Aufwand? Ist die Proteinstruktur einmal verstanden, lässt sich Funktionsweise meist auch nachvollziehen – und so erstaunt es nicht, dass die Protein-Datenbank des SIB sich weltweit grosser Nachfrage erfreut.

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