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Bern buhlt vergeblich um die Gunst der ETH

Die Pläne Berns in der Medizin sind ehrgeizig. Doch die Konkurrenz in Zürich plant ohne Bern. Das wurmt Erziehungsdirektor Bernhard Pulver. Statt zu klagen, will er nun wachrütteln. Bern dürfe den Anschluss nicht verlieren.

Bis 2025 sollen in der Schweiz jährlich 1300 Ärztinnen und Ärzte ausgebildet werden. Nebst den bisherigen Institutionen – im Bild Lausanne – interessieren sich auch neue für die Medizinerausbildung.
Bis 2025 sollen in der Schweiz jährlich 1300 Ärztinnen und Ärzte ausgebildet werden. Nebst den bisherigen Institutionen – im Bild Lausanne – interessieren sich auch neue für die Medizinerausbildung.
Keystone

Seine Ankündigung vom 2. Juli war eine Flucht nach vorn: «Wir machen es so oder so.» Der Berner Erziehungsdirektor Bernhard Pulver (Grüne) will, dass sich Bern als grösste Ausbildungsstätte für Mediziner etabliert. In den vergangenen Jahren stockte Bern auf 240 Abgänger pro Jahr auf. Das entspricht einem Plus von 45 Prozent innert sechs Jahren. Bis 2024 sollen es 340 neue Ärztinnen und Ärzte pro Jahr sein.

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