Wie sich Menschen mit Down-Syndrom entwickeln

Mediziner haben mehr als 2600 Familien befragt, die ein Kind mit Trisomie 21 grosszogen. Die Antworten liefern einen Eindruck von der subjektiven Einschätzung Betroffener.

Die 18-jährige Natalie Dedreux mit Down-Syndrom hatte Angela Merkel in einer Live-Sendung damit konfrontiert, dass neun von zehn Kindern mit Trisomie 21 abgetrieben werden.

(Bild: Keystone Rolf Vennenbernd)

Immer wieder stehen werdende Mütter vor dieser Situation: Der Bauch noch flach, die Kindsbewegungen noch gar nicht zu spüren, und doch müssen sie sich fragen, wie es denn nun weitergeht. Jetzt, da sie wissen, dass ihr Kind das Down-Syndrom hat.

Mit den immer billigeren und womöglich bald von der Krankenkasse bezahlten Bluttests erhalten Eltern heute schon frühzeitig eine zuverlässige Diagnose der auch Trisomie 21 genannten Chromosomenstörung. Weit weniger zuverlässig sind Vorhersagen dazu, was das Testergebnis denn konkret und praktisch bedeutet. Wie gross sind die Chancen, dass sich das Kind einmal allein sein Essen zubereitet, eine Geburtstagskarte schreibt, dass es sich später glücklich verliebt?

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