3000 Teenager verletzen sich jährlich in Snowparks

Unfälle in Halfpipes und Skicross-Parks haben laut der Suva zugenommen. Die Mehrheit der Verunfallten ist unter 19 Jahre alt.

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In Snowparks kommt es immer häufiger zu Unfällen, meldet die Suva. Jedes Jahr gäbe es 4800 Unfälle in solchen Parkanlagen. In drei von fünf Fällen seien die Verunfallten zwischen 10 und 19 Jahre alt.

Halfpipes, Kicker und Cross-Strecken seien für viele junge Erwachsene die grösste Attraktion in den Skigebieten. Doch sie seien nicht ohne Risiken. Stürze aus grosser Höhe führten oft zu schweren Verletzungen, schreibt die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt.

Tricks dem Können anpassen

Die Suva rät deshalb immer Helm, Rückenprotektor und Handgelenkschoner zu tragen. Wichtig sei es auch sich auf der Piste aufzuwärmen und einzufahren. Die Hindernisse und Tricks sollte man an sein eigenes Können anpassen. Zudem sollten Schanzen oder Hürden vorher besichtigt werden. Dann könne man sie besser einschätzen.

Die Geschwindigkeit, der Absprung und die Flugweite sollten auf die Landezone des Elements angepasst werden. Ausserdem solle man nach der Landung so schnell wie möglich wegfahren, um Platz für nachfolgende Fahrer zu machen.

Es sei auch hilfreich, bereits vor der Wintersaison die Kondition zu trainieren. Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Beweglichkeit seien für Sprünge und Fahrten in Snowparks wichtig. Empfehlenswert sei auch der Besuch eines Snowpark-Kurses. Weitere Informationen zu den Regeln liefern die Homepage www.Suva.ch/snowparks sowie die Gratis-App «Slope Track».

ij/sda

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