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«Ja, voll Mann»

«Balkan-Slang» und «Jugotüütsch»: Wie sich die Schweizer Jugendsprache entwickelt und welche Schlüsse die Wissenschaft daraus zieht.

«Gömmer Bahnhof?» Jugendliche am Bahnhof Stadelhofen in Zürich. Foto: Keystone
«Gömmer Bahnhof?» Jugendliche am Bahnhof Stadelhofen in Zürich. Foto: Keystone

«Ja, voll Mann», sagt Stephan Schmid und verzieht keine Miene. Der wissenschaftliche Mitarbeiter am Phonetischen Laboratorium der Universität Zürich imitiert Jugendsprache so präzise, dass er problemlos in einer Gruppe von Teenagern um den coolsten Slang wetteifern könnte. Denn darum geht es dabei meistens: um Coolness, Provokation, Abgrenzung, Identität und Kultur - aber auch um Kreativität und Humor.

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