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Zeppelin war auch ein Schweizer

Ohne seine Schweizer Verwandtschaft und das Geld seiner Frau wäre Graf von Zeppelin nie so berühmt geworden. Eine Ausstellung in Konstanz präsentiert die Familiengeschichte des Luftschiffpioniers.

Der Pionier mit Frau «Bella» (Fenster), unten sein Vater (mit Hut), Bruder Eberhard (links) und Schwester Eugenie (Mitte).
Der Pionier mit Frau «Bella» (Fenster), unten sein Vater (mit Hut), Bruder Eberhard (links) und Schwester Eugenie (Mitte).
PD

«Ob Fräulein von Wolff etwas von mir wissen will oder nicht, davon habe ich keine Ahnung. Aber es kommt mir so vor, wie wenn ich sie bald einmal fragen möchte.» So schrieb der scheue Ferdinand von Zeppelin 1868 etwas ungelenk an seinen Bruder Eberhard, der bereits mit der Schwester des Fräulein Wolff verheiratet war und beste Erfahrungen gemacht hatte. Was «Ferdi», wie der Graf in jungen Jahren genannt wurde, bei der Liebesheirat mit der livländischen Baronesse noch nicht wusste: dass sein grosses Projekt, das er rund 20 Jahre später steigen lassen sollte, nur möglich wurde mit dem immensen Vermögen seiner Frau.

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