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…vor 10 Jahren: Ein tragischer Flugzeugabsturz mit Folgen

Am 25. Juli 2000 stürzt eine Concorde der Air France kurz nach dem Start ab und kostet 113 Menschen das Leben.

Kurz nach dem Absturz: Feuerwehr, Polizei und Sanität treffen am Unfallort ein.
Kurz nach dem Absturz: Feuerwehr, Polizei und Sanität treffen am Unfallort ein.
Keystone

Beim Start des Air-France-Fluges 4590 auf dem Flughafen Paris - Charles de Gaulle liegt ein Metallteil auf der Startbahn, welches einen Reifen der Maschine binnen eines Bruchteils einer Sekunde zerfetzt. Hochgeschleuderte Gummiteile des geplatzten Pneus führen zu zahlreichen Kettenreaktionen, die schliesslich in einem Brand eines Treibstofftanks enden.

113 Todesopfer

Ein Startabbruch ist zu diesem Zeitpunkt bereits nicht mehr möglich. Aufgrund der Schäden an Trag- und Ruderflächen, sowie an den Triebwerken, ist es den Piloten unmöglich, das Flugzeug in den Griff zu kriegen. Rund eine Minute nach dem Start, schlägt die Maschine auf einem Parkplatz auf. Alle 109 Flugzeuginsassen verlieren dabei ihr Leben, zudem sterben vier Menschen, die sich zum Unfallzeitpunkt auf dem besagten Parkplatz befinden.

Die Air France stellt daraufhin den Flugbetrieb der Concorde ein und die britische Flugaufsicht entzieht der Concorde die Flugtauglichkeitsbescheinigung, die sie erst nach zahlreichen Konstruktionsänderungen wieder erlangt. Am 7. November 2001 wird der Linienbetrieb teilweise wieder aufgenommen, die Passagiere bleiben jedoch aus. So kommt es, dass die Air France die Concorde schliesslich ganz aufgibt.

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