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Mit 27 erfand er die Welt neu

Hundert Jahre vor der Higgs-Euphorie revolutionierte Niels Bohr das Bild der Materie. Der Weg führte zur schlimmsten Erfahrung der Menschheit, der Atombombe.

Quantenmechanik und klassische Physik: Der Däne Niels Bohr, 1885 in Kopenhagen geboren, dessen Genie noch heute oft unterschätzt wird. (Bild von 1933)
Quantenmechanik und klassische Physik: Der Däne Niels Bohr, 1885 in Kopenhagen geboren, dessen Genie noch heute oft unterschätzt wird. (Bild von 1933)
Keystone
Gescheite Bande: Professor Niels Bohr und sein Bruder Harold Bohr, Professor der Mathematik. (Bild von 1937)
Gescheite Bande: Professor Niels Bohr und sein Bruder Harold Bohr, Professor der Mathematik. (Bild von 1937)
Keystone
Der Physiker erhielt zahlreiche Ehrungen (hier den Ehrenprofessor am Macalester College in Minneapolis), sein Konterfei zierte auch schon den 500-Krone-Schein. (Bild vom 11. Dezember 1957)
Der Physiker erhielt zahlreiche Ehrungen (hier den Ehrenprofessor am Macalester College in Minneapolis), sein Konterfei zierte auch schon den 500-Krone-Schein. (Bild vom 11. Dezember 1957)
Keystone
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Das Cern schrieb diese Woche Physikgeschichte mit der Entdeckung eines Higgs-ähnlichen Teilchens, benannt nach dem schottischen Physiker Peter Higgs, der das Elementarteilchen vor 50 Jahren voraussagte. Doch die so erfolgreiche Vorstellung der Materie wurde bereits vor 100 Jahren vom dänischen Physiker Niels Bohr angedacht, der damals ein bahnbrechendes Atommodell vorschlug. Er war später auch entscheidend an der Gründung des Cern beteiligt. Nun hat der Wissenschaftshistoriker Ernst Peter Fischer ein Buch über das Leben dieses herausragenden, aber noch immer oft unterschätzten Atomphysikers geschrieben.

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