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Der melancholische Präsident

Abraham Lincoln ging als Befreier der Sklaven in die Geschichte ein. Zur Legende wurde er im amerikanischen Bürgerkrieg, der vor 150 Jahren begann. Von militärischen Dingen verstand er jedoch wenig.

Beschrieb sich als so depressiv, dass er nie ein Messer dabei habe: Portrait von Abraham Lincoln aus dem Jahr 1858, erstellt am Tag einer Debatte mit Stephen A. Douglas.
Beschrieb sich als so depressiv, dass er nie ein Messer dabei habe: Portrait von Abraham Lincoln aus dem Jahr 1858, erstellt am Tag einer Debatte mit Stephen A. Douglas.

Überlebensgross und nachdenklich verharrt er in der Säulenhalle des Denkmals, das die dankbare Nation ihm zu Ehren errichtete. Und täglich bewegen sich in Washington Scharen von Touristen vorbei an ihm, dem wohl grössten amerikanischen Präsidenten. Doch Abraham Lincolns in Stein gemeisseltes Gesicht drückt nichts von dem Horror aus, der heute vor anderthalb Jahrhunderten begann und als der blutigste Krieg in die amerikanische Geschichte einging.

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