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Die lange Reise durch das All

Nach einer mehr als zehnjährigen Reise ist Philae am Ziel. Der Roboter soll den Kometen Tschury erforschen – sofern die heikle Landung gelingt.

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Der Weg war lang und kompliziert: 6,5  Milliarden Kilometer in zehneinhalb Jahren musste Philae an Bord der Raumsonde Rosetta zu seinem Arbeitsplatz reisen. Nächsten Mittwoch soll der ­Roboter, 500 Millionen Kilometer von der Erde entfernt, auf den Kometen 67P  Tschurjumow-Gerasimenko, kurz: Tschury, abgesetzt werden. Zum ersten Mal werden die Astronomen direkt von der Oberfläche eines Kometen Informationen erhalten. Der Einsatz des Landegeräts kann nicht von der Erde aus ferngesteuert werden. Die Funksignale brauchen zwischen der Erde und dem Kometen fast eine halbe Stunde pro Weg. Die Kommunikation über eine derart grosse Distanz ist heikel, die Antennen der Funkstationen auf der Erde – in Argentinien und Australien – müssen auf ein Millionstelgrad genau gerichtet werden und die sehr schwachen Signale der Rosetta-Antenne empfangen. Das Funksystem kann die Position der Raumsonde auf den Meter genau ermitteln, diese fand ihr Ziel selber durch Auswertung der Sternbilder mit einer Bordkamera.

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