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Bei Uber fahren die Autos bald selbstständig

Der Taxidienst entwickelt mithilfe eines ehemaligen Google-Chefs Roboterautos. Und sichert sich grosse Teile des Landkartengeschäfts von Microsoft.

Es kommt immer wieder zu Konflikten zwischen Uber und der Taxibranche: Uber in San Francisco (Archivbild).
Es kommt immer wieder zu Konflikten zwischen Uber und der Taxibranche: Uber in San Francisco (Archivbild).
Eric Risberg, Keystone

Der Taxidienst Uber forciert seine Arbeit an selbstfahrenden Autos. Das Start-up gab eine Kooperation mit der Universität von Arizona bekannt. Dabei geht es um Karten und optische Sensoren. Zudem sollen Spezialfahrzeuge zum Erstellen digitaler Karten getestet werden.

Die Firma aus San Francisco hatte zuvor bereits eine Partnerschaft mit dem Robotiklabor der Universität Carnegie Mellon in Pittsburgh bekannt gegeben, einem Vorreiter bei selbstfahrenden Fahrzeugen. Sie führte dazu, dass auf einen Schlag rund 40 Forscher einen Job bei Uber annahmen.

Ehemaliger Google-Chef engagiert

Roboterfahrzeuge sind auf hochpräzise Karten angewiesen. Uber braucht zudem Karten zur Abrechnung der Fahrten über Smartphones. Dem Fahrdienstvermittler wurde auch Interesse am Kartendienst Here von Nokia nachgesagt, der am Ende an die deutschen Autobauer Daimler, Audi und BMW ging. Uber sicherte sich stattdessen grosse Teile des Kartengeschäfts von Microsoft samt Kameras, Patenten und Rechenzentrum. Zudem wurde ein ehemaliger Chef der Google-Kartendienste engagiert.

Bei der jüngsten Finanzierungsrunde Anfang August hatte Uber nach Informationen des Finanzdienstes Bloomberg rund eine Milliarde Dollar eingenommen. Allein Microsoft soll 100 Millionen Dollar beigesteuert haben.

Die internationale Expansion von Uber verschlingt viel Geld. Das Start-up ist inzwischen in rund 300 Städten in über 50 Ländern aktiv. Zugleich sorgten Konflikte mit der Taxibranche und Behörden – unter anderem auch in der Schweiz – dafür, dass der Service vielerorts eingeschränkt oder blockiert ist.

SDA/nab

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