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«Auf der Isolierstation fühle ich mich sicherer als im Zug»

Pflegerin Farije Ajeti hat mit Corona-Patientinnen zu tun. Dass sich einige ihrer Freundinnen nicht mehr mit ihr treffen wollen, darüber kann sie lachen.

Hinter der blauen Linie beginnt die Sperrzone: Pflegefachfrau Farije Ajeti im Triemlispital in Zürich. Foto: Thomas Egli
Hinter der blauen Linie beginnt die Sperrzone: Pflegefachfrau Farije Ajeti im Triemlispital in Zürich. Foto: Thomas Egli

Seit gut einer Woche hat Farije Ajeti ein neues Arbeitsritual: Haare mit einer Haube bedecken, Gesichtsmaske umbinden, Schutzbrille anziehen, in den Schutzanzug steigen und zum Schluss noch Handschuhe überstreifen. Genau in dieser Reihenfolge. Wenn sie dann in voller Montur dasteht, jedes Körperteil bedeckt, schaut sie aus wie das Räumungspersonal nach dem Reaktorunfall in Fukushima. Allerdings muss sie sich nicht vor Strahlen schützen, sondern vor Viren. Denn Ajeti arbeitet als Pflegefachfrau in der Isolierstation des Stadtspitals Triemli in Zürich, die für die Corona-Patientinnen eingerichtet worden ist.

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