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Zinsspekulationen in China lasten auf asiatischen Börsen

Tokio Gewinnmitnahmen und Spekulationen über eine Zinserhöhung in China haben zum Wochenschluss die asiatischen Aktienmärkte nach unten gezogen.

Der Kampf der chinesischen Zentralbank gegen eine Überhitzung der Wirtschaft lastete vor allem auf Bankwerten. An der Börse in Tokio sei die Grundstimmung gestützt von guten Unternehmenszahlen und dem schwächeren Yen aber weiterhin positiv, sagten Händler. Die Marktschwäche am Freitag sei lediglich eine Korrektur und kein wirkliches Zeichen für eine Änderung des allgemeinen Aufwärtstrends. Der Nikkei-Index der 225 führenden Werte ging 1,4 Prozent tiefer bei 9724 Punkten aus dem Handel. Der breiter gefasste Topix-Index gab 1,1 Prozent auf 846 Zähler nach. Die Aktienmärkte in Singapur, Südkorea, Taiwan und Hongkong verzeichneten ebenfalls Verluste. Das Börsenbarometer in Shanghai brach um fünf Prozent ein. Nachdem China diese Woche die Mindestreserve-Anforderungen erhöhte, rechnet der Markt mit weiteren Zinsschritten. Das brachte vor allem Banken- und Immobilienwerte in Shanghai unter Druck. Banken könnten langfristig weniger Kredite vergeben und somit das Wachstum bremsen, sagten Analysten.

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