Zum Hauptinhalt springen

Zentralbank: Spaniens Sparkassen brauchen weniger Kapital

Madrid Die maroden spanischen Sparkassen brauchen für ihre Sanierung weniger Kapitalzuschüsse als angenommen.

Dies geht aus einem Bericht hervor, den die Madrider Zentralbank am Donnerstag veröffentlichte. Demnach benötigen die acht betroffenen Sparkassen und vier Banken insgesamt 15,2 Milliarden Euro, um die von der Regierung erlassenen Mindestbedingungen für die Eigenkapitalquote zu erfüllen. Die spanische Wirtschafts- und Finanzministerin Elena Salgado war bislang davon ausgegangen, dass für die Sanierung bis zu 20 Milliarden Euro erforderlich sein würden. Internationale Ratingagenturen sprachen gar von bis zu 50 Milliarden Euro. Nach dem Bericht der Zentralbank benötigt die Gruppe um die Sparkasse Caja Madrid mit 5,8 Milliarden Euro die höchste Summe, gefolgt von Nova Caixa Galicia (2,6 Milliarden). Die Sparkassen müssen künftig eine Eigenkapitalquote von 10 Prozent aufweisen. Wenn sie allerdings in Banken umgewandelt werden und an die Börse gehen, wäre nur eine Quote von 8 Prozent erforderlich. Dies hätte auch zur Folge, dass die benötigten Kapitalzuschüsse noch unterhalb des von der Zentralbank genannten Wertes von 15,2 Milliarden Euro lägen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch