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Wirtschaftsforscher: 50'000 Iren wollen auswandern

Dublin/London 50'000 Iren wollen im laufenden Jahr ihr krisengeschütteltes Land verlassen.

Das prognostizierte das renommierte Dubliner Wirtschaftsforschungsinstitut ESRI in seinem Winterbericht. Dies sei die grösste Zahl von Auswanderern seit 1989, als 44'000 Iren nach Amerika, Australien und in andere europäische Länder reisten. Vor einem Jahr lebten in Irland nach offiziellen Angaben rund 4,5 Millionen Menschen. In der Prognose für 2011 dürfte jedoch eine grosse Zahl von Gastarbeitern versteckt sein, die zu Boomzeiten nach Irland kamen und jetzt wegen der gestiegenen Arbeitslosigkeit und der Konjunkturflaute wieder gehen müssen. Vor allem aus osteuropäischen Ländern wie Polen hatte Irland in den 1990er Jahren und danach grossen Zulauf. Die Arbeitslosigkeit werde im laufenden Jahr auf einem hohen Niveau von mehr als 13 Prozent verharren, erwarten die Wissenschaftler. Insgesamt prognostizierten die Wissenschaftler für Irland, das im Herbst inmitten einer schweren Bankenkrise unter den Rettungsschirm von EU und Internationalem Währungsfonds schlüpfen musste, bessere Zeiten. Die Wirtschaft werde 2011 um 1,5 und im nächsten Jahr um 2,5 Prozent wachsen.

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