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Wirtschaft Weniger Aufträge für deutsche Dienstleister im Juli

Berlin Die deutschen Dienstleister sind mit einem kräftigen Dämpfer ins zweite Halbjahr gestartet.

Die Geschäfte liefen im Juli so schwach wie seit rund eineinhalb Jahren nicht mehr. Dies geht aus einer Umfrage unter 500 Unternehmen hervor, welche das Marktforschungsunternehmen Markit am Mittwoch veröffentlichte. Demnach stiegen die Auftragseingänge so gering wie seit einem Jahr nicht mehr und die Firmen büssten an Optimismus ein. Der an den Finanzmärkten viel beachtete Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor sank im Juli um 3,8 auf 52,9 Punkte. Damit hält sich das Barometer noch über der Wachstumsschwelle von 50 Zählern, aber unter dem langjährigen Schnitt von gut 53 Punkten. Auch in der gesamten Eurozone mussten die Dienstleister der jüngsten Konjunkturabkühlung Tribut zollen: Hier sank das Barometer um 2,1 auf 51,6 Zähler und damit auf den tiefsten Stand seit fast zwei Jahren. Dass die Kapazitäten der deutschen Firmen nicht mehr voll ausgelastet waren, signalisiert der erste Rückgang der unerledigten Aufträge seit Oktober 2010. «Folglich verlor auch der Beschäftigungsaufbau an Tempo», erklärte Markit.

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