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Wetter und Schuldenkrise setzen H&M zu

Stockholm Die Finanzkrise in Europa und eine Hitzewelle in August haben der schwedischen Modekette Hennes und Mauritz (H&M) zugesetzt.

Das Unternehmen verzeichnete lediglich einen kleinen Zuwachs beim Umsatz im dritten Quartal. Zwar verkaufte sich die H&M-Mode zu Beginn des Sommers gut, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Dann habe jedoch das Wetter und die Schuldenkrise zu einer grösseren Zurückhaltung der Konsumenten geführt als erwartet. Der Gewinn stieg in der Folge zwischen Juni und August um nur 1 Prozent auf 3,62 Milliarden Kronen (515,63 Millionen Franken). Der Umsatz legte um 10 Prozent auf 28,81 Milliarden Kronen (4,1 Milliarden Franken) zu. Für einmal erwies sich der Franken als nicht so starke Währung: In Kronen gerechnet ging der Erlös der Schweizer H&M-Filialen auf 1,35 Milliarden zurück - ein Minus von 7 Prozent. In Franken gerechnet schaute mit 192,29 Millionen hingegen ein Umsatzwachstum von 1 Prozent heraus. Hochwertigere Produkte Mit den Zahlen verfehlte H&M die Schätzungen der Experten deutlich. «Die Bedingungen in unserem Geschäftsfeld stellen uns weiterhin vor Herausforderungen», sagte Konzern-Chef Karl-Johan Persson gemäss Communiqué. Der Konzern kündigte an, er werde in der ersten Hälfte des kommenden Jahres eine weitere Linie unter dem Namen «& Other Stories» auf den Markt bringen. Die Kleidungsstücke sollten hochwertiger sein als die bisherigen Linien und in eigenen Läden zu einem höheren Preis verkauft werden. H&M will ausserdem seine Expansion vorantreiben. Statt wie bisher geplant 275 sollen in diesem Jahr 300 neue Geschäfte eröffnet werden. Weltweit betreibt das schwedische Unternehmen über 2600 Geschäfte, 82 davon in der Schweiz. H&M ist in der Schweiz der umsatzstärkste Modehändler vor Manor und C&A.

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