Zum Hauptinhalt springen

Vierstündige Herz-OP und dann kein Geld für die Reha

Krankenkassen zahlen selbst nach schweren Operationen nicht immer für die Reha. Ein aktueller Fall und wie Spitäler solche Entscheide zu verhindern versuchen.

Bernhard Kislig
Nach grösseren Herzoperationen benötigen Patienten meist eine Rehabilitation mit spezieller Therapie. (Archivbild)
Nach grösseren Herzoperationen benötigen Patienten meist eine Rehabilitation mit spezieller Therapie. (Archivbild)
Eddy Risch, Keystone

Vier Stunden dauerte der Eingriff am Herzen von Ursula Sommer (Name geändert) vor wenigen Wochen im Zürcher Triemli­spital. Für die 76-Jährige war dies eine schwere Belastung. Doch weil eine Herzklappe nicht mehr richtig schloss, drohten schlimmere Folgen. Die Ärzte empfahlen ihr im Anschluss einen vierwöchigen Aufenthalt in einer ­Rehabilitationsklinik. Noch im Spital erfuhr Sommer jedoch, dass ihre Krankenversicherung, die Schweizerische Lehrerkrankenkasse (SLKK), eine solche Reha nicht finanzieren wollte. Auf ein Wiedererwägungsgesuch der Ärzte hin bewilligte die SLKK in der Hochgebirgsklinik Davos einen Reha-Aufenthalt von zwei anstatt vier Wochen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen