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Weltbank stellt Entwicklungsbericht zum Thema Jobs vor

Washington Arbeitsplätze sind einer Studie der Weltbank zufolge weltweit der entscheidende Faktor für wirtschaftliche und soziale Entwicklung.

Ein guter Job könne das Leben eines Menschen ändern, und die richtigen Arbeitsplätze könnten ganze Gesellschaften umformen. Dies sagte Weltbankpräsident Jim Yong Kim bei der Vorstellung des Weltentwicklungsberichts 2013 zum Thema Jobs am Montag (Ortszeit) in Washington. Regierungen sollten ihr Hauptaugenmerk auf den Arbeitsmarkt legen, um die Zukunft positiv zu gestalten, lautet die These des Berichts. Die Studie gibt der Politik drei Ratschläge: Ein gesunder Arbeitsmarkt benötigt demnach eine solide staatliche Basis, zu der Rechtssicherheit zählt. Die Arbeitsmarktpolitik muss darauf achten, nicht zu einem Hindernis für neue Jobs zu werden. Weiter ist es wichtig, landesspezifische Wachstums- und Entwicklungsfelder zu ermitteln und dort für die Privatwirtschaft gezielt Bedingungen zu schaffen, die zu neuen Arbeitsplätzen führen können. Ein Kapitel des Reports beschäftigt sich mit Jugendarbeitslosigkeit. Global ist die Arbeitslosenquote demnach unter den 15- bis 24-Jährigen zwei bis drei Mal so hoch wie die allgemeine Arbeitslosenrate. Daraus resultieren den Angaben zufolge hohe Kosten und ein Gefühl von Unfairness. Den Politikern empfiehlt die Weltbank, das Problem gemeinsam mit der Privatwirtschaft anzugehen, die für 90 Prozent der Jobs verantwortlich zeichnet. Der seit 1978 jährlich erscheinende Weltentwicklungsbericht ist jeweils einem aktuellen Thema gewidmet und soll dabei sowohl den Stand der Forschung zusammenfassen als auch Handlungsoptionen aufzeigen.

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