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Wells Fargo mit Rekordgewinn - Starkes Hypothekengeschäft

San Francisco Die Erfolgsgeschichte der US-Grossbank Wells Fargo geht weiter.

Im dritten Quartal wuchs der Gewinn im Vergleich zum Vorjahr um 22 Prozent auf den Rekordwert von 4,94 Milliarden US-Dollar. Dies teilte das Institut am Freitag in San Francisco mit. Damit übertraf es die Erwartungen von Analysten. Die Bank profitierte von der sich bessernden US-Konjunktur und dem weiter anziehenden Immobilienmarkt. Das lässt Kreditausfälle sinken. Zudem reduzierte Wells Fargo weiter die Kosten. Das Institut gilt als einer Gewinner der Finanzkrise. Die Bank übernahm den Rivalen Wachovia und entwickelte sich zum grössten Kreditgeber für Häuser des USA - ein Drittel aller Immobiliendarlehen stammt inzwischen vor ihr. An der Börse sind die Kalifornier inzwischen die wertvollste US-Bank. Die Schuldenkrise in Europa lässt Wells Fargo dagegen weitgehend kalt. Das Geldhaus konzentriert sich auf das Privatkundengeschäft und betreibt vergleichsweise wenig Investmentbanking. Ganz verschont bleibt aber auch Wells Fargo nicht von den Altlasten der Finanzkrise. In dieser Woche verklagte die US- Regierung die Bank wegen angeblicher Mauscheleien bei der Vergabe von Immobilien-Darlehen. Wells Fargo soll von 2001 bis 2005 mehr als 100'000 staatlich gesicherte Immobilien-Kredite unrechtmässig vergeben haben. Die Bank weist die Vorwürfe zurück. Die leichtfertige Vergabe von Immobiliendarlehen durch US-Banken hatte die Finanzkrise damals ausgelöst.

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