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Warum sich die UBS dem «Schweine-Shitstorm» beugt

Ein Ökonom erzürnt die Chinesen, die Grossbank schickt ihn in den Urlaub. Das liegt an den neuen Prioritäten der Schweizer Banken.

Fürchtet Kunden zu verlieren: Die UBS in China. Foto: Getty Images

Fürchtet Kunden zu verlieren: Die UBS in China. Foto: Getty Images

Missverständnisse kommen unter engsten Freunden vor – schneller noch zwischen verschiedenen Kulturen. Der britische Ökonom im Dienste von UBS Paul Donovan sprach vergangene Woche in einem Kommentar von «chinesischen Schweinen». Laut Donovan und UBS waren Tiere gemeint, für einige chinesische Zuhörer klang es nach einer Beleidigung der Einheimischen. Es kam zu geschäftlichen Konsequenzen. Die Bank entschuldigte sich und beurlaubte Donovan umgehend. Es ist ein Zeichen, dass es für UBS und auch ihre Schweizer Konkurrentin Credit Suisse in China um nichts anderes als ihre Zukunft geht.

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