So könnte Raiffeisen die verlorenen Millionen zurückholen

Die Bank will den Schaden der Ära Vincenz nicht auf sich sitzen lassen. Juristen haben eine Idee, wie.

Pierin Vincenz (l.) und sein einstiger Stellvertreter und Nachfolger Patrik Gisel. Foto: Daniel Ammann

Pierin Vincenz (l.) und sein einstiger Stellvertreter und Nachfolger Patrik Gisel. Foto: Daniel Ammann

Jorgos Brouzos@jorgosbrouzos

Die Notiz klingt lapidar und sagt viel über die frühere Kultur bei Raiffeisen aus. «Es war wohl wieder mal eine mündliche Absprache zwischen Pierin Vincenz», heisst es im Bericht von Raiffeisen-Sonderermittler Bruno Gehrig. Niemand am Konzernsitz habe beim ehemaligen Raiffeisen-Chef in Ungnade fallen wollen – daher habe er dort unbehelligt schalten und walten ­können, so das Fazit der Untersuchung.

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