Zum Hauptinhalt springen

Visa in Europa bei EC-Karten auf dem Vormarsch Kreditkartenanbieter wächst auch in der Schweiz

Zürich/München Der Kreditkartenanbieter Visa ist im Geschäft mit Bankkarten in Europa auf Wachstumskurs und greift damit den Rivalen Mastercard an.

Im vergangenen Jahr ist nach Angaben des Unternehmens die Zahl der Visa-Karten um über zwölf Prozent gestiegen. Darin enthalten sind auch 14 Millionen Karten mit dem Visa-System «V-Pay». Das Unternehmen macht mit dem neuen Plastikgeld den Maestro- Karten von Mastercard Konkurrenz. Im Volksmund heissen die Plastikstreifen immer noch «EC-Karten». Bis 2015 sollen in Europa 90 Millionen V-Pay-Karten im Umlauf sein. Für Käufe von insgesamt über 1 Billion Euro, 16 Prozent mehr als im Vorjahr, nutzen Kunden eine Plastikkarte von Visa. «Jeder achte Euro in Europa wird mit einer Visa-Karte bezahlt», sagte Visa-Europe- Chef Peter Ayliffe. Ein Jahr zuvor war es jeder neunte Euro gewesen. Bei einem ausgewiesenen Umsatz von 721 Millionen Euro verdiente Visa Europe, ein Unternehmen im Besitz europäischer Banken, vor Steuern 76 Millionen Euro. Das sind gut 40 Prozent mehr als im Jahr davor. In der Schweiz, wo V-Pay im übrigen derzeit nicht erhältlich ist, waren im vergangenen Jahr 4,8 Millionen Visa-Karten im Umlauf, 7,4 Prozent mehr als 2009. Die Gesamtausgaben mit Visa-Karten im Laden sind 2010 um 5,8 Prozent gewachsen und überschritten 11,7 Milliarden Franken. Die Anzahl der Transaktionen, die mit Visa-Karten im Laden getätigt worden sind, lagen 2010 bei 65,6 Millionen. Das sind 11,3 Prozent mehr als 2009.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch