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Valora und Syna einigen sich auf revidierten GAV

Der Handelskonzern und Kioskbetreiber Valora und die Gewerkschaft Syna haben sich auf eine Revision des Gesamtarbeitsvertrags (GAV) geeinigt.

Der neue Vertrag bringt ab 2013 unter anderem Verbesserungen für ungelernte Mitarbeiter. Diese profitieren nach fünf Dienstjahren bei dem Unternehmen von einem Mindestlohn von 3700 Franken, wie Valora und Syna am Donnerstag bekanntgaben. In den ersten fünf Jahren beträgt der Mindestlohn für Angestellte ohne Berufsbildung nach wie vor 3600 Franken. Verbesserungen gibt es auch für Mitarbeiter im Stundenlohn: Sie haben künftig Anrecht auf einen etwas höheren Mindest-Stundenlohn. Ausserdem erhalten sämtliche Mitarbeiter künftig nach fünf Jahren bei Valora eine einmalige Zahlung von 500 Franken. Im Frühjahr war Syna mit ihrer Forderung nach einer generellen Lohnerhöhung von 1,5 Prozent bei Valora gescheitert. Stattdessen erhöhte das Unternehmen die Löhne individuell um insgesamt 0,5 Prozent der Lohnsumme. Bei Valora laufen die Geschäfte seit Längerem nicht nach Wunsch. Im ersten Halbjahr 2012 war der Reingewinn bei stagnierendem Umsatz um 43 Prozent geschrumpft.

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