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US-Konzern ESRI übernimmt 3D-Softwarefirma Procedural

Der US-Konzern ESRI kauft die Schweizer Softwarefirma Procedural.

ESRI, der weltgrösste Anbieter von Geo- Informationssystemen (GIS), will in Zürich ein Entwicklungszentrum für 3D-Grafiksoftware aufbauen. Procedural erhofft sich von der Übernahme durch ESRI eine weltweite Verbreitung ihrer Software für dreidimensionale Animation, wie sie auf ihrer Internetseite schreibt. Die 3D-Grafiksoftware sei eine ideale Ergänzung zu den GIS-Daten von ESRI. Viele GIS-Probleme liessen sich nur in 3D lösen. Procedural wurde 2007 als ETH-Spinoff gegründet und beschäftigt derzeit im Zürcher Technopark 16 Angestellte. Die Firma produziert Software zur Städteplanung, aber auch zur Darstellung von Filmkulissen oder zur Konvertierung von Luftaufnahmen in 3D-Modelle. Am Unternehmen beteiligt sind neben der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) die Zürcher Kantonalbank und die Hasler-Stiftung sowie der ehemalige Sulzer-Chef Ulf Berg. ESRI beschäftigt laut «Bilanz» vom Dienstag knapp 3000 Mitarbeiter. Die im kalifornischen Redlan domizilierte Unternehmung kontrolliere mit einer Million Anwendern etwa einen Drittel des Weltmarktes für Geografie-Software. Das Wirtschaftsmagazin schätzt, dass ESRI für die Übernahme von Procedural zwischen 10 und 15 Millionen Franken bezahlt hat.

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